Gute Arbeit von heute und morgen braucht starke Arbeitnehmer*innenrechte. Wie diese weiter ausgebaut und durchgesetzt werden können, stand im Mittelpunkt der Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion am 4. November 2019. Rund 300 Betriebs- und Personalräte aus ganz Deutschland waren zu Gast in Berlin.

Gute Arbeit können wir nur gemeinsam erreichen. Dafür müssen Politik und Arbeitnehmer*innenvertretungen an einem Strang ziehen. Dazu gehört vor allem ein ständiger Austausch. Nur wenn Politiker*innen die Erfahrung der Beschäftigten aus der Praxis kennen, können wir Gesetze machen, die die Rechte der Beschäftigten stärken. Den Austausch bei der Betriebsrätekonferenz bereicherten neben den Betriebs- und Personalräten u.a. Frank Werneke, der neue Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Professorin Ute Klammer vom Institut Arbeit und Qualifikation, unser Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich und unsere Sprecherin für Arbeit und Soziales Kerstin Tack.

Gerade jetzt müssen die Veränderungen in der Arbeitswelt berücksichtigt werden, um gute Arbeit auch in Zukunft gewährleisten zu können. Es stellen sich viele Fragen, auf die wir gemeinsam mit den Beschäftigten Antworten finden müssen: Wie gehen wir mit mobiler Arbeit um? Wie schaffen wir ein modernes Arbeitszeitrecht im Sinne der Beschäftigten? Wie können wir auch bei neuen Organisationsformen die betriebliche Mitbestimmung sicherstellen und stärken?

Vielen Dank an alle Betriebs- und Personalräte, die an der Konferenz teilgenommen haben. Auf einen guten Austausch weiterhin und bis zum nächsten Mal!

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