Für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft ist es zentral, dass sich jede und jeder ein Zuhause leisten kann. Es braucht mehr bezahlbaren und klimagerechten Wohnraum. Die Koalition hat sich dafür ambitionierte Ziele gesetzt: Pro Jahr sollen 400.000 neue Wohnungen gebaut werden, davon 100.000 öffentlich gefördert.

Damit dies gelingt, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung notwendig. Im Koalitionsvertrag wurde deshalb die Einrichtung des „Bündnisses bezahlbarer Wohnraum“ vereinbart. Ziel des neu gegründeten Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ist es, mit dem Bündnis Hand in Hand eine Bau-, Investitions- und Innovationsoffensive in Deutschland anzuschieben.

Das Bündnis wird sich aus vielfältigen „ständigen“ Mitgliedern zusammensetzen. Neben Vertreterinnen und Vertreter der Länder sind die kommunalen Spitzenverbände, Verbände der Wohnungs- und Bauwirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft vertreten. Fachexperten werden als beratende Gäste eingeladen. Auch die Unterstützung aus dem Deutschen Bundestag wird sichergestellt. Die Regierungskoalition tragenden Fraktionen haben Vertreterinnen und Vertreter als ständige, beratende Gäste benannt.

Für den 27. April 2022 hatte Bundesbauministerin Klara Geywitz zum Auftakt des „Bündnisses bezahlbarer Wohnraum“ nach Berlin eingeladen. Dort wird die sogenannte „Bündnis-Spitzenrunde“ (Bundesministerin & Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertreter) zusammenkommen. Im Ergebnis soll eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet werden. Im Vorfeld werden im Dialog mit den Bündnismitgliedern in sogenannten Bündnis-Arbeitsrunden (Ebene der (Haupt-) Geschäftsführinnen und -Geschäftsführer sowie der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre der beteiligten Länder und des Bundes) die Ziele, Inhalte, Arbeitsstrukturen und der Zeitplan des weiteren Bündnis-Prozesses erarbeitet. Ein guter Start für eine ganz wichtige Sache!

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