Sportvereine in Kreuzberg leisten einen großen Beitrag für unser Zusammenleben und müssen doch allzu häufig um jede Anerkennung kämpfen. Gemeinsam mit dem jugendpolitischen Sprecher der SPD-Abgeordnetenhausfraktion, Björn Eggert, habe ich mich beim FSV Hansa 07 über die Arbeit des Vereins informiert.

Nach großen Sportereignissen wie den olympischen Spielen in Sotschi ist die öffentliche Debatte meist vorhersehbar. Wie viele Medallien hat Deutschland gewonnen? Sind die Erwartungen erfüllt worden und wie kann die Förderung des Spitzensports in Deutschland so aufgestellt werden, dass es beim nächsten Mal mehr Medallien oder Titel werden?

Sport als integrative Kraft in den Kiezen dagegen kämpft mit anderen Problemen. Und obwohl hier weniger die Höchstleistungen im Vordergrund stehen, ist der Breitensport nicht weniger wert, sondern mehr. Bei einem Besuch beim FSV Hansa 07 in Kreuzberg habe ich das einmal mehr erfahren. Die engagierten Vereinsmitglieder bieten vielen jungen wie alten Menschen die Gelegenheit zum Fussball und Volleyball spielen.

Gleichzeitig steht Hansa 07 auch für das politische Engagement von Sportvereinen. Unter dem Titel „Champions ohne Grenzen“ wird Flüchtlingen eine Abwechslung von oftmals tristen Alltag geboten. Sie können regelmäßig trainieren und treten als Mannschaft im Freizeitsport bei Turnieren an.

Hansa 07 steht stellvertretend für so viele Sportvereine in Berlin, die unser Zusammenleben prägen – egal welcher Sportart sie sich verschrieben haben. Politik hat die Aufgabe nicht nur die Spitzensportler die wir aus dem Fernsehen kennen, zu fördern, sondern auch die Rahmenbedingungen für diese Vereine zu schaffen. Ich möchte dazu gern meinen Beitrag leisten.

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