Heute wurde zum elften Mal der „Bundesweite Tag des Vorlesens“ begangen. Zu diesem Anlass haben 80.000 Vorleserinnen und Vorleser, darunter viele Vertreter aus Politik, Kultur und Medien, Grundschulkindern mit dem Ziel sie für das Lesen zu begeistern, vorgelesen. In diesem Rahmen habe auch ich die Möglichkeit wahrgenommen, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus meinem Wahlkreis in zwei meiner Lieblingskinderbücher, „Nimm mich nicht Ismael“ von Michael Gerard Bauer und „Hände weg von Mississippi“ von Cornelia Funke zu schauen.

Mein Tag begann in Friedrichshain, wo ich den Kindern der Ellen-Key-Grundschule in der Aula vorgelesen und mich mit ihnen über ihre Lieblingsbücher unterhalten habe.

Anschließend habe ich die Kurt-Schumacher-Grundschule in Kreuzberg besucht. Dies war ein ganz besonderer Termin für mich, da ich selbst in meinen Kindheitsjahren einst in dieser Schule das Lesen erlernt habe. Ich habe den Schülerinnen und Schülern Einblicke in das Buch, „Hände weg von Mississippi“ von Cornelia Funke, gegeben und gemeinsam mit ihnen in das Buch hineingelesen. Das Buch handelt von dem Mädchen Emma, das seine Großmutter besucht, zu der es eine sehr herzliche Beziehung pflegt. Im ersten Kapitel erfährt Emma von ihrer Oma, dass der alte Nachbar Klipperbusch aus dem Dorf gestorben ist. Mississippi, die Stute von Klipperbusch, steht nun als einzigen Erben seinem Neffen Albert Gansmann zu und droht dem Schlachter ausgeliefert zu werden. Emma und ihre Oma wollen in dieser spannenden Geschichte alles in ihrer Macht stehende tun, um das Pferd zu retten.

Die Kinder und ich hatten großen Spaß an dieser tollen Aktion. Vorlesen braucht Vorbilder. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, greifen später öfter selbst zum Buch. Vorlesen vermittelt somit Basiskompetenzen und eröffnet Bildungschancen für eine erfolgreiche Zukunft. Daher freue ich mich schon auf den nächsten bundesweiten Vorlesetag.

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