Die Corona-Krise macht auch vor vielen gemeinnützigen und sozialen Organisationen nicht halt. Deswegen können auch sie zahlreiche Hilfsmaßnahmen erhalten, um die Krise zu überstehen. Ihnen stehen dabei insbesondere folgende Maßnahmen zur Verfügung:

• Soforthilfe für kleine Unternehmen und Soloselbständige: Zuschuss für drei Monate 9000€ bei bis zu fünf Beschäftigten, 15000€ bei bis zu zehn Beschäftigten für laufende Betriebskosten (z.B. Miete) kann auch durch gemeinnützige und soziale Organisationen beantragt werden, wenn sie auf Grund von Corona in ihrer Existenz bedroht sind. Ansprechpartner hierfür ist bspw. in Berlin die IBB.

• Kurzarbeitergeld: Organisationen können Einnahmeeinbrüche abfedern und ihre Mitarbeitenden in der Organisation halten, in dem sie Kurzarbeitergeld beantragen. Die Beantragung von Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit ist bereits möglich, wenn 10% der Angestellten durch Kurzarbeit betroffen sind. Im Rahmen des Kurzarbeitergeldes werden auch die Sozialabgaben des Arbeitgebers übernommen.

• Steuerliche Hilfemaßnahmen: Steuervorauszahlungen, insb. bei der Umsatzsteuer, können einfach und unkompliziert abgesenkt werden.

• Zuschüsse für betroffene soziale Dienstleister: Soziale Dienstleister, die durch Corona in ihrer Existenz bedroht sind, erhalten auch weiterhin ihre Zuschüsse, wenn sie bei der Bewältigung der Krise helfen.

• KfW-Kredite: Soziale Unternehmen können weiterhin Kredite über das bereits bestehende KfW-Programm 148 für Kommunale und Soziale Unternehmen erhalten.

Hier noch einmal die Informationen zum Download verfügbar: Corona Hilfe Soziale Unternehmen

Trotz der sorgfältigen Zusammenstellung der Übersicht wird keine Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernommen.

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