Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 08.11.2018 die Bereitstellung von Fördermittel für denkmalgerechte Sanierungen und den Kulturetat 2019 beschlossen. Für meinen Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost sowie meinen Betreuungswahlkreis Steglitz-Zehlendorf bedeutet diese Entscheidung, dass zahlreiche Sanierungen gefördert werden können. Die Christuskirche, St. Jacobikirche, Galiläakirche und das Dorfkirchhof bekommen enorme Summen für die Sanierung.

Ebenfalls können sich zwei Kreuzberger Institutionen über eine erhöhte Förderung im kommenden Jahr freuen: Das Jüdische Museum Berlin und das Hebbel am Ufer im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser.

Ich habe mich für die Mittel zur Sanierung und Instandhaltung der Kirchen stark gemacht, weil sie nicht nur als Gebets-, sondern auch als Kulturzentren fungieren. Mit einer Ausbesserung der Gebäuden wird das Gemeindeleben weiter gefördert, indem Veranstaltungen und interkultureller Austausch stattfinden können.

Ganz besonders freue ich mich über die erneute und erhöhte Förderung für das Bündnis internationaler Produktionshäuser. Die in diesem Bündnis zusammengeschlossenen Produktionshäuser leisten im Bereich der zeitgenössischen performativen Künste hervorragende Arbeit. Sie erforschen spielerisch die Zukunft von Gesellschaft, Theater, Tanz und Kunst. Ich freue mich, dass das Kreuzberger Hebbel am Ufer – HAU zentraler Bestandteil dieses Bündnisses ist.

Darüber hinaus hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, dem Friedhof der Märzgefallenen Mittel zum Neubau eines Besucherzentrums bereitzustellen. Er soll mit einer Summe von 3.050.000€ vom Bund gefördert werden. Ein Besucherzentrum auf dem Friedhof der Märzgefallenen ist deshalb so wichtig, weil der Friedhof von großer nationaler Bedeutung ist. Er erinnert an den unermüdlichen Kampf für Freiheit und Emanzipation.

Passend dazu gingen heute vor 100 Jahren die Berliner*innen auf die Straßen und erreichten die erste deutsche Republik. Auch 29 Tote dieser Revolution wurden hier bis Ende 1918 beigesetzt. Die Revolutionäre sahen sich bei der Wahl des Bestattungsortes bewusst in die Tradition der Revolution von 1848.

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