In der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses hat die Bundesregierung angekündigt, dass noch im Mai der im Hauptstadtvertrag vereinbarte Grundstückstausch mit Berlin stattfindet und somit endlich das sogenannte Dragoner-Areal in Kreuzberg vom Bund in den Besitz des Landes Berlin übergeht. Im Gegenzug werden Kultur-Liegenschaften an den Bund übertragen.

Die Kreuzberger SPD-Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe sowie der Haushaltsexperte seiner Fraktion und Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz begrüßen diese Ankündigung und fordern Berlin und den Bezirk auf, das Areal nun schnell im öffentlichen Interesse zu nutzen.

 „Lange hat es gedauert, nun ist es endlich soweit: Das Dragoner-Areal bleibt in öffentlichem Besitz und wir vom Land Berlin im Interesse der Bürger genutzt werden“, so Kiziltepe und Schulz. „Wir haben politisch hart darauf hingearbeitet. Jetzt müssen die Potentiale des Dragoner-Areals aber auch genutzt werden. Senat und Bezirksamt müssen darum zügig die Neunutzung für bezahlbaren Wohnraum, gemeinnützige Einrichtungen und Kleingewerbe realisieren.“

„Wichtig wird sein, dass die bewährte Mischung, aus Wohnen und Gewerbe auf engem Raum nicht verloren geht. Diese Mischung gehört erhalten und ausgebaut“, erklären Cansel Kiziltepe und Swen Schulz. „Die richtigen Voraussetzungen hierfür wurden bereits vor zwei Jahren von der der damaligen SPD-Bauministerin Hendricks gelegt. Mit der Einführung der neuen Baukategorie »Urbane Stadt« wurden gute Voraussetzungen geschaffen, um lebendige nutzungsgemischte Quartiere mit zusätzlichem Wohnraum zu ermöglichen. Dies kann auf dem Dragoner-Areal nun in der Praxis umgesetzt werden.“

 

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