Nachdem die Stelle seit 2018 vakant war, übernimmt Ferda Ataman nun die Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS).
Heute wurde sie vom Bundestag in das Amt der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung gewählt.

Die ADS berät und unterstützt Opfer und Betroffene von Diskriminierung. Zudem führt die ADS wissenschaftliche Untersuchungen durch und berichtet regelmäßig dem Deutschen Bundestag. Sie entwickelt Empfehlungen, wie Diskriminierungen zu vermeiden und zu beseitigen sind.  Die Interessen diskriminierter Personen in Deutschland zu stärken und marginalisierte Gruppen besser zu schützen ist dringend notwendig. Die Antidiskriminierungsstelle ist eine wichtige Anlaufstelle für Menschen die Diskriminierungserfahrungen machen. Diese Erfahrungen ernst zu nehmen, sich solidarisch mit Betroffenen zu zeigen und sich konsequent für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung einzusetzen ist unerlässlich.

Ich begrüße die Wahl Ferda Atamans sehr. Mit ihr übernimmt eine kluge sowie fachlich versierte Frau die Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Darüber freue ich mich sehr. Den Interessen diskriminierter Personen in Deutschland eine starke Stimme zu verleihen ist ein wichtiger und notwendiger Schritt und ein sichtbares Zeichen für eine gerechte und vielfältige Gesellschaft.

Patriarchale Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft! Dafür setzt sich Ferda Ataman schon seit Jahren ein und wird dies nun als Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung in entschiedener Weise weiter tun. Zu ihrer Wahl gratuliere ich ihr herzlich.

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