Uns alle treibt die Sorge um die Zukunftsfähigkeit der Kulturlandschaft, speziell der Clubs und Festivals, um. Bereits vor Corona war die Livekultur durch steigende Gewerbemieten und näherrückende Wohnbebauung bedroht. Nun hat die Pandemie diese Entwicklung noch beschleunigt.

Die Livekomm, der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland, und Berlin Worx e.V. haben sich zusammengetan und für den Erhalt der Livekultur eine neue Bundesstiftung gegründet. Die Bundesstiftung Livekultur soll Kulturräume und Flächen sichern, neue Förderkonzepte entwickeln, einen bundesweiten Schallschutzfonds anstoßen und die nächste Generation Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen ausbilden.

Als Mitglied des Parlamentarischen Forums Clubkultur, eine fraktionsübergreifende Plattform im Bundestag, bin ich diese Woche in den Beirat der Bundesstiftung Livekultur berufen worden. Ich freue mich sehr, auch hier meinen Beitrag für die Sicherung eines wichtigen Teils der Kulturbranche leisten zu können. Clubs, Festivals und Konzert Venues machen unsere Kulturlandschaft erst richtig lebendig. Bei der Entwicklung urbaner Räume muss Livekultur neben Arbeiten und Wohnen ein fester Bestandteil werden. Wie sagte schon Friedrich Nietzsche: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“.

 

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