Freiluftkino, Kinosäle, Theater, Jazzclub, Galerie, Konzertsäle und eine Brauerei mit Biergarten. Das ist die „Zukunft am Ostkreuz“. Zum 31.03.2022 soll sie nun das angemietete Areal im Laskerkiez am Ostkreuz verlassen, damit die Eigentümerin, die Groß Berliner Damm Objekt GmbH, einen Bürokomplex entwickeln kann. Große Investor*innen wie Pandion und Trockland, die sich die Areale rund und um die „Zukunft“ gesichert haben, treiben bereits ihre Investor*innenträume in Form riesiger Glaspaläste voran.

Über mehr als zehn Jahre entwickelten die Betreiber*innen auf dem Gelände des ehemaligen Ostberliner Filmlagers den Kulturort für Kino, Kunst, Konzerte und Kneipenkultur mit selbstgebrautem Bier. Filmfestivals, u.a. auch die „Berlinale goes Kiez“, bundesweite Gastspiele junger Theatermacher*innen, internationale Bands verschiedener Genres und Künstler*innen geben sich auf dem Gelände gern die Klinke in die Hand. Der Eintritt zu den verschiedenen Veranstaltungen ist erschwinglich und das Angebot niedrigschwellig.

Das soll nun Ende März 2022 alles enden. Doch die Betreiber*innen nehmen das nicht hin und die Stadtgesellschaft unterstützt sie dabei. Bei einer Demo für den Erhalt des Kulturstandorts am 13.11.2021 zog es knapp 1000 Menschen auf die Straße. Über 8.300 Unterschriften wurden bisher für eine entsprechende Petition gesammelt. Das nächste Ziel sind 10.000 Unterschriften. Seid auch Ihr dabei! Unterschreibt für den Erhalt der „Zukunft am Ostkreuz“ und für die Sicherung und den Schutz kultureller Räume in Berlin, denn so viele haben wir nicht mehr.

Hier geht’s zur Petition.

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