Cansel-EintrachtWo sonst könnte der Austausch von Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Milieus selbstverständlicher sein als beim gemeinsamen Fußball, Badminton oder Taekwondo? Beim BSC Eintracht/ Südring, Kreuzbergs größtem Sportverein, hat die Hälfte aller Mitglieder einen Migrationshintergrund. Manch einer ist schon über 60 Jahre dabei. Andere nehmen in diesen Tagen zum ersten Mal an einem der kostenlosen Trainings während der Sommerferien teil, wie Gerhard Worm, Vorsitzender des Traditionsvereins, anlässlich eines Besuches von Cansel Kiziltepe berichtete.

Die Bundestagskandidatin der SPD für Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost wollte genauer wissen, wie es um die Sportanlagen und das Vereinsleben an der Gneisenaustraße bestellt ist. Zusammen mit Björn Eggert, dem jugendpolitischen Sprecher der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, ließ sie sich das intakte Vereinsgelände des BSC zeigen. Vorsitzender Worm erklärte, er sei froh, dass im nächsten Jahr endlich auch die Badminton-Halle an der Kohlfurter Straße auf einen modernen Stand gebracht werde. Die SPD in Berlin und Kreuzberg habe sich seit jeher wie keine andere Partei um die Belange des Vereinsports gekümmert. Cansel Kiziltepe gab das Lob gern zurück und betonte, dass die Politik immer nur den Rahmen stellen könne für das unbezahlbare ehrenamtliche Engagement von Trainern und Vereinsmitgliedern.

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