Am Sonntag ist der 1. Mai, der Arbeitskampftag. An diesem Tag gehen wir gemeinsam für internationale Solidarität, für Frieden und für eine gerechte Gesellschaft auf die Straße. Natürlich steht unser Protest in diesem Jahr ganz im Zeichen des andauernden Angriffskriegs gegen die Ukraine, der Millionen Menschen direkt betrifft. Allen Menschen, die unter Krieg leiden müssen, die ihre Heimat verloren haben oder diese verlassen mussten, gilt unsere volle Solidarität!

Doch wir kämpfen, nicht nur am Arbeitskampftag, auch für sozialere Städte und gegen Verdrängung, für faire Löhne und gegen Ausbeutung, für Gleichstellung und gegen Diskriminierung. Die wachsende ökonomische Ungleichheit wollen wir endlich aufhalten und umkehren. Wir wollen den bevorstehenden Wandel unserer Wirtschaft und Industrie zugunsten der Vielen gestalten. Dazu braucht es eine starke Mitbestimmung, gewerkschaftlicher Organisation und eine höhere Tarifbindung. Deshalb setzen wir an diesem Tag gemeinsam mit den Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft ein Zeichen für eine gerechte Zukunft. Als neu gewählter Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) in der SPD haben wir einen Beitrag zum 1. Mai verfasst, in dem wir uns in aller Deutlichkeit für die Belange der Arbeitnehmer*innen in Deutschland positionieren.

Meine SPD Berlin ruft gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften zur Demonstration unter dem Motto „GeMAInsam Zukunft gestalten!“ ab 10:45 Uhr am Alexanderplatz auf. Treffpunkt für uns ist ab 9:45 Uhr das Haus Nr. 3 in der Alexanderstraße. Ich hoffe, ihr seid auch dabei! Ab 14 Uhr werde ich auf dem Fest zum 1. Mai auf dem Arnswalder Platz im Bötzow-Viertel sein. Ich würde mich freuen, euch dort zu sehen und nach dem pandemischen Winter endlich wieder persönlich ins Gespräch zu kommen.

Euch allen wünsche ich einen schönen und kämpferischen 1. Mai!

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