Am 6. Mai war ich zu Gast in Frankfurt am Main. Über diese Einladung habe ich mich ganz besonders gefreut: Meine Gewerkschaft, die IG Metall, hat mich in ihre Zentrale zur 24. Bundeshandwerkskonferenz eingeladen. Das Thema: Transformation und Klimaschutz.

Bei der Konferenz wurden zwei Themen vereint, die im Zentrum meiner politischen Arbeit stehen: Die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer*innen im Handwerk einerseits und die Herausforderungen des ökologischen Wandels im Gebäudesektor andererseits.

Besonders wichtig ist mir, dass wir die Klimaschutzziele im Gebäudesektor immer mit der sozialen Dimension unserer Reformen zusammen denken. Ohne gute Arbeit im Bau- und Handwerkssektor werden wir unser Land nicht klimafreundlicher gestalten können. Für den Wandel von Infrastruktur und Gebäudebestand braucht es daher gut ausgebildete Fachkräfte und faire Löhne.

Klimaschutz und bezahlbares Wohnen sind kein Widerspruch, doch gerade in der heutigen Zeit ist es nicht leicht, günstig zu bauen. Hohe Energie- und Materialpreise sowie ein Mangel an Fachkräften machen der Handwerksbranche zu schaffen. Umso besser, dass wir uns auf der Handwerkskonferenz über diese Herausforderungen austauschen konnten und gemeinsam an unserem Ziel arbeiten, mit guter Arbeit einen klimafreundlichen Gebäudesektor zu schaffen.

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