Ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit: Wir haben den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder beschlossen! Damit sorgen wir dafür, dass alle Kinder die Betreuung bekommen, die sie benötigen.

Vom ersten Geburtstag bis zum Schuleintritt besteht schon jetzt ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Künftig sollen Eltern auch einen Rechtsanspruch darauf haben, ihre Kinder im Grundschulalter bis in den Nachmittag hinein betreuen zu lassen. Wie wichtig eine funktionierende Kinderbetreuung ist, hat die Corona-Pandemie in aller Schärfe gezeigt.

Ab 2026 sollen zunächst alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch auf einen Ganztagsplatz haben, in den Jahren danach wird er um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Somit hat ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung. Mit bis zu 3,5 Milliarden Euro für Investitionen in Ganztagsschul- und Betreuungsangebote unterstütz der Bund die Länder in diesem Vorhaben.

Mit dem Ganztagsförderungsgesetz sorgen wir auch für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein wichtiges gleichstellungpolitisches Ziel, denn noch immer sind es überwiegend Frauen, die beruflich zurückstecken und die Betreuung übernehmen.

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