Am 28. März fand in der Galileo-Grundschule der RespAct-Kiezgipfel mit Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen unter der Fragestellung „Wie kann unser Stadtteil schöner werden?“ statt. Zusammen mit vielen Initiativen und AnwohnerInnen habe ich die Vorschläge der GrundschülerInnen diskutiert und ihre Ideen für einen besseren Stadtteil kennengelernt.

Partizipation ist keine Frage des Alters. Wir vergessen leider viel zu häufig, dass auch junge Menschen sich mit der Gestaltung ihres direkten Umfeldes beschäftigen und ein Recht haben, gehört zu werden. Aus diesem Grund hat die SPD-Bundestagsfraktion schon seit langem gefordert, Kinderrechte ins Grundgesetz zu schreiben. Dazu gehören auch gesicherte Rechte für die Beteiligung an politischen Prozessen.

Die Vorschläge auf dem Kiezgipfel reichten über die Beschäftigung mit der Situation von Obdachlosen und Flüchtlingen bis hin zu konkreten Vorschlägen wie der Errichtung eines Zebrastreifens vor der Schule, mehr Schul-AGs und der Sanierung von Schultoiletten. Alle Anwesenden sind dazu aufgerufen, einen kleinen Teil zur Umsetzung der Ideen beizutragen. Der Dank gebührt an dieser Stelle dem Projekt RespAct für die Organisation und die Umsetzung dieses bemerkenswerten Ansatzes.

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