Wenn wir über die Zukunft unseres Landes und der Welt sprechen, fällt immer wieder ein großes Wort: Transformation. Damit unser Planet bewohnbar bleibt, müssen wir unsere Wirtschaft und Industrie transformieren und in diesem Prozess soziale Härten ausgleichen und alle Menschen mitnehmen. Die sozial-ökologische Transformation ist die große Herausforderung unserer Zeit – doch was der Begriff vor Ort tatsächlich bedeutet, müssen wir zusammen lernen und verhandeln.

Aus diesem Grund hat der Parteivorstand der SPD in der letzten Woche die „Woche der Transformation“ ausgerufen. Ziel der Aktion war es, Orte und Menschen zu besuchen, die als starke Beispiele in Sachen Transformation vorangehen, von denen wir lernen können und die wir sichtbarer machen wollen. Es kann sich dabei um kleine Projekte vor Ort genauso wie um große Industriebetriebe handeln, solange sie mit Innovationen und neuen Ideen den Wandel gestalten.

Ich habe mich in der Transformationswoche mit den Chefs der großen Gewerkschaften Ver.di und IG BCE getroffen, um über die Herausforderungen der Veränderung zu sprechen. Es ist mir ein besonders großes Anliegen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom Wandel profitieren, sodass dieser zum Fortschritt für alle wird. Außerdem habe ich in meinem Wahlkreis das Mobilitätshaus Golbeck besucht. 1972 wurde es als Autohaus und Werkstatt gegründet, heute setzt Christoph Golbeck auf die Verkehrswende: Das Mobilitätshaus bietet Lastenräder und E-Räder für den Lieferverkehr an und sensibilisiert seine Mitarbeiter*innen und Kund*innen für Möglichkeiten, das eigene Mobilitätsverhalten zu verändern. Das ist gelebte Transformation!

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