Arbeit muss für alle Beschäftigten Gute Arbeit sein. Ob in der Tourismusbranche, im Handel oder in der Plattformökonomie: Moderne Sklaverei hat keinen Platz in unserer Arbeitswelt.

Nicht nur am Welttag der menschenwürdigen Arbeit, dem 7. Oktober, müssen wir unseren Kampf für Gute Arbeit für alle Beschäftigten weiter vorantreiben. Dieser Kampf ist erst zu Ende, wenn Ausbeutung und moderne Sklaverei weltweit und in allen Branchen Geschichte sind. Die Digitalisierung darf keine modernen Tagelöhner hervorbringen, sondern muss gemeinsam mit den Beschäftigten sozial gestaltet werden.

Vom Fließband, über das Büro bis ins Homeoffice brauchen wir starke Rechte für Arbeitnehmer*innen, damit die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise nicht auf den Rücken der Beschäftigten abgewälzt werden.

Gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse gibt es bereits ein wirksames Gegenmittel: Mitbestimmung und Tarifverträge. Wo sich Beschäftigte im Betrieb und in der Gewerkschaft organisieren, gibt es Gute Arbeit. Wo Beschäftigte mitbestimmen, hat Ausbeutung keine Chance!

Deshalb müssen wir die bestehenden hart erkämpften Mitbestimmungsinstrumente stärken und weiter ausbauen. Damit Wirtschaftsdemokratie und Gute Arbeit in allen Betrieben, im Homeoffice und bei jedem Klick in der Plattformökonomie gesichert sind!

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