Bei der zweiten Islamkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion kamen am 4. März Muslim*innen aus dem ganzen Land zusammen. Die Konferenz bot Raum für spannende Diskussionen, aber vor allem wollten wir zuhören, denn das Erleben von Muslim*innen in Deutschland steht in der Debatte viel zu selten im Mittelpunkt.

Im Rahmen einer zentralen Paneldiskussion wurde über die muslimische Identität in Deutschland diskutiert, aber es gab auch verschiedene Foren, in denen sich kleinere Gruppen unter anderem mit Feminismus oder interreligiösen Dialogen beschäftigten.

Wir setzen als SPD-Fraktion bereits klare Zeichen gegen Islamophobie und für gelebte Vielfalt und Toleranz, wollen jedoch noch viel mehr tun. Getreu dem Hashtag yallahspdbt müssen diese gemeinsamen Ziele jetzt ihren Weg in unser politisches Handeln finden. Wie auch Bundesministerin Franziska Giffey klarstellte, brauchen wir zum Beispiel ein Demokratiefördergesetz, um unser Engagement langfristig zu verfestigen. Rassistische Anfeindungen und Hasskriminalität müssen online wie auch offline viel stärker bekämpft werden.

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